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Neue Medien - Jugendroman

Mika will ihren Freund Milan in Amerika besuchen. Die Reise ist gebucht, die Vorfreude groß. Doch eines Nachts brennt es in Ostwinds Unterstand! Zwar kann der schwarze Hengst den Flammen in letzter Sekunde entkommen, doch ist er seit dem Vorfall nicht mehr derselbe. Der sonst so selbstbewusste Rappe ist nervös und ängstlich, verweigert zunehmend das Futter. Obwohl Mika alles tut, um ihrem Pferd zu helfen, scheint ihre Sorge Ostwinds Zustand eher zu verschlimmern.

Dann erzählt Herr Kaan Mika die alte Legende zu Ende: Neben dem Schläfer kannten die Mongolen noch ein zweites Pferdewesen, den Krieger, der den Pferden Mut und Kraft gibt …

Shahrzad war gekommen, um den Kalifen zu töten.
Und sie blieb, weil sie ihn liebte.
Doch ein Fluch, so mächtig und dunkel wie eine Wüstennacht, steht ihrer Liebe im Weg.
Nur Shahrzad allein kann ihn brechen, auch wenn das bedeutet, dass sie ihre Liebe womöglich opfern muss.

Bayern statt Neuseeland, Schule statt Fernunterricht, Ginsterhof statt Abenteuer: Das ist Jolas neues Leben. Doch schnell merkt sie, dass es ihr auch auf dem idyllischen Reiterhof nicht langweilig werden wird. Denn schon in ihrer ersten Nacht im neuen Zuhause taucht ein geheimnisvolles Pferd auf. Obwohl Jola bisher mit Pferden nichts am Hut hatte, zieht der weiße Hengst sie sofort in seinen Bann. Warum spürt sie eine so tiefe Verbindung zu ihm? Und wieso scheint es, als wäre er schon immer auf dem Ginsterhof zu Hause? Gemeinsam mit der pferdevernarrten Katie versucht Jola, das Rätsel um seine Herkunft zu lösen. Denn die beiden Mädchen sind sich sicher: Es gibt einen Grund, warum der weiße Hengst auf dem Ginsterhof aufgetaucht ist. Und den wollen sie unbedingt herausfinden.

Wenn man Glück backen könnte ...
Ein gutes Pfund Phantasie, eine ordentliche Portion Magie, je eine Prise Witz und Spannung und reichlich Warmherzigkeit – das ist das Rezept für diesen köstlichen Kinderroman, der alle Mädchen ab 10 Jahren verzaubern wird.
Rose und ihre Familie haben ein Geheimnis. Es ist das alte Familienbackbuch mit so zauberhaften Rezepten wie Liebesmuffins und Wahrheitsplätzchen – oder auch Törtchen, um verlorene Dinge wiederzufinden. Roses Eltern hüten das Buch wie ihren Augapfel, keines der Kinder darf auch nur einen Blick hineinwerfen. Doch dann müssen die beiden Zauberbäcker verreisen. Rose und ihre Geschwister versprechen, sich von dem verbotenen Buch fernzuhalten. Doch dieses Versprechen ist gar nicht so einfach einzuhalten, und bald geht es in dem kleinen Dorf drunter und drüber …

Ein magischer Ort in den Wolken. Eine Heldin, die ein bisschen zu neugierig ist. Und das Abenteuer ihres Lebens. Der neue Roman von Bestsellerautorin Kerstin Gier.
Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz.

In Drachenfeuerbällen durch die Gegend fliegen und sprechende Vögel als Navigationsgerät benutzen - das steht auf Annes Stundenplan, seit sie Schülerin an einer der berühmt-berüchtigten Abenteuerakademien ist. Eigentlich total cool ... wenn da nicht plötzlich dieses klitzekleine Problem wäre: Zusammen mit ihrer besten Freundin Penelope, dem jungen Zauberer Hiro und dem magischen Handbuch für Abenteurer muss Anne eine tödliche Prophezeiung innerhalb von nur drei Tagen (!) lösen, das Schicksal der Akadamie, ja, sogar das der ganzen Welt hängt davon ab. Um ihr neu gewonnenes Zuhause nicht zu verlieren, müssen Anne und ihre Freunde Sandwölfe und Zombiehaie bezwingen, ohne zu ahnen, dass der schlimmste Gegenspieler noch auf sie wartet!

Es fällt mir immer sehr schwer eine Rezension über ein Buch zu schreiben, das mich nicht so mitgerissen hat, wie offensichtlich die meisten anderen LeserInnen. Oft kann ich gar nicht greifen, was mir nicht so gefallen hat, oft sind es ganz persönliche Assoziationen und der Autor oder die Autorin wird deshalb vielleicht zu unrecht schlecht von mir beurteilt. Deswegen vorab: Der Schreibstil und die deutsche Übersetzung sind hervorragend! Die Story ist durchaus spannend und fesselnd, und trotzdem...

Worum geht es?
Holmes und ich spielt in einem Elite-Internat in Connecticut, USA. Die Geschichte wird aus Sicht von James Watson in der Ich-Form erzählt, einem Nachfahren DES berühmten John Watson, Sherlock Holmes treuen Begleiter. Der junge Mann hat an der Schule ein Rugby-Stipendium bekommen, fühlt sich aber noch nicht richtig von seinen MitschülerInnen angenommen. Überhaupt sehnt er sich nach London zurück, wo er ein paar Jahre gewohnt hat, obwohl er in den USA geboren wurde. An der gleichen Schule (welch ein Zufall?) ist auch Charlotte Holmes, die exzentrische Nachfahrin des berühmten Sherlock und Teil des ebenso exzentrischen Holmes-Clans. Schon an dieser Stelle fand ich die Geschichte erzwungen: Warum muss eine Begegnung von Holmes und Watson nun unbedingt in den USA passieren? Und - obwohl es sich viel später aufklärt - kam es mir zu Beginn des Buches sehr unwahrscheinlich vor, dass sich die beiden gerade dort zufällig am gleichen Internat befinden. James hat offensichtlich Berührungsängste, doch eine fiese Bemerkung eines Mitschülers lässt ihn die Fäuste erheben und für Charlotte kämpfen. Kurz danach ist sein Gegner tot und Charlotte und James sind die Hauptverdächtigen. Auf der Suche nach dem Mörder wachsen die beiden doch irgendwie zusammen, doch kann man einem Mitglieder der Familie Holmes tatsächlich nahe kommen?
Die Jagd nach dem Mörder ist tatsächlich sehr spannend gestaltet und man wird auf verschiedene Spuren gelenkt. Parallelen zu den originalen Sherlock Holmes-Geschichten tauchen auf, ein weiterer Anschlag passiert und James gerät in höchste Gefahr.
Meiner Meinung nach versuchte die Autorin zu zwanghaft die Charakterzüge des Originals auf ein 16jähriges Mädchen zu übertragen. Sie hat der Figur zu wenig Platz gelassen um eigene Charakterzüge zu entwickeln, was ich schade fand. Ein 16jähriges Mädchen ist kein 40jähriger Mann aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Das ist wohl der Hauptgrund, warum mir das Buch nicht so gut gefallen hat. Ich liebe Sherlock Holmes-Geschichten, auch die neuesten Verfilmungen mit Robert Downey Jr. oder Bendedict Cumberbatch finde ich klasse, aber auch hier konnten die Schauspieler ihrer Figur jeweils einen besonderen Touch verpassen.
Ansonsten war der Plot sehr gut entwickelt, manchmal fand ich ihn ein wenig zu sehr konstruiert. Es kommt bestimmt ein zweiter Band. Vielleicht findet da die Autorin den Mut, Charlottes Charakter weiter zu entwickeln.

ELizabeth LaBan erzählt mit ihrem Jugendromandebüt eine tragisch-schöne Geschichte. Es ist sehr gut übersetzt. Schön finde ich, dass für den deutschen Titel ein Shakespeare-Zitat gewählt wurde (im Original heißt es The Tragedy Paper), das den Tenor der Geschichte sehr gut trifft. Es gibt auf der einen Seite Schmerz, auf der anderen Seite Glück. Beides gilt es auszuhalten.
Worum geht es?
Im Irving-College gibt es viele Traditionen, u.a. die, dass die Schüler der Abschlussklasse ihren Nachfolgern ein Geschenk in ihrem Zimmer hinterlassen. Duncan bezieht das Zimmer von Tim (ausgerechnet!), der ihm eine Reihe von besprochenen CDs hinterlässt. Der Roman ist so aufgebaut, dass wir abwechselnd Tims Geschichte hören und dann von Duncans Reaktion darauf und sein Abschlussjahr an der Irving-Highschool erfahren. Eine weitere Tradition der Schule ist, dass die Schüler einen großen Aufsatz über das Thema Tragödie schreiben müssen. Mr. Simon, der Englischlehrer zelebriert dies im Unterricht. Er lässt immer wieder Zusatzinformationen durchsickern, von denen die Zuspätgekommenen unter Strafe nichts erfahren dürfen. Tim erzählt Duncan, dass er ihm mit seiner Geschichte die perfekte Grundlage für Duncans Tragödienaufsatz gibt. Was im letzten Schuljahr passiert ist, wissen wir lange nicht. Die Spannung wird sehr gut aufgebaut, Duncan ist es sichtlich unangenehm,  je näher Tims Erzählung ihrem Höhepunkt kommt. Offensichtlich war er Zeuge von Tims Tragödie.
Tim ist ein Außenseiter. Als Albino fühlt er sich ständig angestarrt und ausgegrenzt, obwohl das meiner Meinung nach eine rein subjektive Empfindung ist. Er wird eigentlich ganz gut in Irving aufgenommen, obwohl er nur für das letzte halbe Jahr dort hingeht. Schon auf dem Weg zur Schule, auf dem Flughafen, verliebt er sich in Vanessa, die ebenfalls in der Irving Highschool ist. Doch Vanessa hat einen Freund, der sportliche und beliebte Patrick. Vanessa scheint die Gefühle für Tim durchaus zu erwidern, doch beide können sich nicht aus ihren selbstgebauten Gefängnissen befreien, Tim aus seinen Minderwertigkeitskomplexen und Vanessa aus der Beziehung zu Patrick. Tim hadert mit sich, soll er um Vanessa kämpfen? Und was will Patrick die ganze Zeit von ihm? Tim hat sehr viele Unsicherheiten, die er mit Coolness überspielen will,z.B.  möchte er seine Sonnenbrille nicht aufsetzen, obwohl er weiß, dass grelles Licht seinen Augen schadet. Durch Tims Geschichte kann Duncan seine eigenen momentanen Erlebnisse besser reflektieren und sogar daraus lernen, es besser zu machen, als sein Vorgänger.
Ich fand die Geschichte sehr spannend und sehr gut zu lesen. Es ist zwar als Jungenbuch angelegt, doch auch Mädchen finden einen leichten Zugang zu der Geschichte.