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Neue Medien

Kasperl und Seppel machen sich auf, den wilden Räuber Hotzenplotz zu fangen, der Großmutters Kaffeemühle gestohlen hat. Unglücklicherweise laufen sie ihm dabei direkt in die Arme. Und nicht nur ihm, sondern auch dem bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann. Nur mit Hilfe einer List können sich die beiden wieder befreien.
Eines der schönsten Kinderbücher überhaupt!

Jeden Abend erzählt Jonathan seinem kleinen Bruder Krümel vom Land Nangijala - dem Land der Sagen und der Märchen. Nangijala ist das Land, in das die Menschen nach dem Tode kommen. Und bald ist es soweit - Jonathan und Krümel treffen sich in dem geheimnisvollen Paradies, in dem alle Menschen friedlich zusammen leben. Doch das Leben in Nangijala wird von einem grausamen Tyrannen bedroht - und damit beginnt ein aufregendes Abenteuer für die Brüder Löwenherz … Astrid Lindgrens fantastischer Abenteuerroman für Kinder wurde vielfach ausgezeichnet und u. a. für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Eigentlich heißt Madita Margareta, aber als sie noch klein war, nannte sie sich selbst Madita. Und obwohl sie jetzt schon fast sieben Jahre alt ist, heißt sie immer noch so. Nur wenn sie etwas angestellt hat, wird sie Margareta genannt. Und das geschieht ziemlich oft - denn Madita, ihre kleine Schwester Lisabet und ihre Freunde Abbe und Mia haben den Kopf voller verrückter Ideen!

Ronja ist die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis und seiner Frau Lovis. Sie wächst auf der Mattisburg im Mattiswald zusammen mit ihren Eltern und deren Räuberbande auf, bis sie eines Tages Birk Borkasohn, den Sohn des verfeindeten Räuberhauptmanns Borka und dessen Frau Undis, kennenlernt. Deren Bande, die Borkaräuber, hat sich in einem Gebäudeteil der Mattisburg eingenistet, der am Tag von Ronjas Geburt durch einen Blitzeinschlag vom Hauptbau getrennt wurde. Dieser Teil wird seit dem Einzug der Borkaräuber als Borkafeste bezeichnet.

Indem sie sich gegenseitig in brenzligen Situationen helfen, werden Ronja und Birk rasch enge Freunde („Bruder und Schwester“), sehr zum Ärger ihrer verfeindeten Eltern, die sich gegen die Freundschaft der Kinder stellen. Als Mattis Birk gefangen nimmt und Ronja sich deshalb freiwillig in die Hände Borkas begibt, eskaliert der Konflikt zwischen den beiden Sippen. Ronja und Birk ziehen gemeinsam in die Bärenhöhle im Wald.

Mattis’ Sehnsucht nach seiner Tochter bewegt ihn schließlich dazu, mit Borka in Dialog zu treten, um den Konflikt zu lösen. Mattis will, dass auch Ronja Räuberin wird, aber Ronja hält, genauso wie Birk, vom Räuberhandwerk nur sehr wenig und entscheidet sich letztendlich gegen diesen Lebensweg.

Das kleine Gespenst lebt auf der Burg Eulenstein.
Sein bester Freund ist ein Uhu namens Schuhu.
Mit einem Schlüsselbund mit 13 Schlüsseln kann das kleine Gespenst durch einfaches Schütteln alles, was es will,
ohne Berührung öffnen, egal ob Türen, Fenster oder Truhen. Der größte Wunsch des kleinen Gespenstes ist, die Welt einmal bei Tageslicht zu sehen.
Doch alle Versuche nach dem Ende der Geisterstunde wach zu bleiben schlagen fehl.
Eines Tages, nachdem das kleine Gespenst schon die Hoffnung aufgegeben hat, erwacht es tatsächlich nicht um Mitternacht, sondern mittags.
Bei der Erkundung der Burg bei Tageslicht wird das kleine Gespenst während der Flucht vor einer Schulklasse, die das Burgmuseum besucht,
von einem Sonnenstrahl getroffen und verfärbt sich schwarz.
Das kleine Gespenst springt in den Burgbrunnen und gelangt durch eine kleine Türe in die Kanalisation der Stadt Eulenberg.
Da es im Gewirr der Kanalgänge den Weg zur Burg nicht mehr findet, sucht das Gespenst bei jedem Kanalausgang, ob dieser zur Burg zurückführt.
Dadurch stiftet es bei den Bewohnern der Stadt, die es Schwarzer Unbekannter nennen, jede Menge Unheil.

Schließlich verwandelt das kleine Gespenst auch noch die 325-Jahr-Feier der Belagerung Eulenbergs durch die Schweden in ein Desaster.
Es attackiert den Darsteller des schwedischen Generals Torstenson, im Glauben, der General sei zurückgekehrt,
nachdem ihn das Gespenst seinerzeit vertrieben hatte, da es sich damals durch den Lärm der Kanonen gestört gefühlt hatte.
Schließlich wendet sich das kleine Gespenst in seiner Verzweiflung um Hilfe suchend an die Apothekerkinder.
Diese befragen nachts auf der Burg den Uhu Schuhu, der für das Unglück des Gespenstes die falsch gestellte Rathausuhr verantwortlich macht,
da jedes Gespenst dem Gang einer bestimmten Uhr gehorchen muss.
Nachdem der Uhrmachermeister die Rathausuhr von der Mittagsstunde auf die Mitternachtsstunde gestellt hat,
erwacht das kleine Gespenst wieder in der Nacht und kann zur Burg zurückkehren.
Als es dann noch von einem Mondstrahl getroffen wird und sich wieder weiß verfärbt, ist das Glück des kleinen Gespenstes vollkommen
und es tanzt vor Freude die ganze Geisterstunde auf den Burgzinnen herum.

Der kleine Wassermann ist ein Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler.

Eines Tages wird den Wassermanneltern, die am Grunde des Mühlenweihers leben, ein kleiner Junge geboren, mit grünen Haaren und Schwimmhäuten zwischen den Zehen, wie es sich für einen richtigen Wassermann gehört. Bald geht der kleine Wassermann mit seinem Vater oder mit seinem Freund, dem Karpfen Cyprinus, auf Entdeckungsreise. Er lernt sich im Weiher zurechtzufinden, lernt Menschen kennen und erlebt viele Abenteuer. Als es schließlich Winter wird und das Eis den Mühlenweiher zudeckt, geht die Wassermannfamilie schlafen.

 

Als ich dieses Buch zufällig in die Hände bekommen habe, war ich schon einmal fasziniert von diesem wunderschönen Cover: Ein einsamer Elf steht vor einer wunderbaren Kulisse mit Wasserfall, ein vom Sonnenlicht angestrahlter glänzender Drache fliegt elegant durch die Gischt der herabstürzenden Wassermassen.

"Erst wenn der letzte Elf
Und der letzte Drache einander finden,
Und sich Vergangenheit und Zukunft verbinden,
Werden die Menschen ihr Schicksal überwinden."

Der junge Elf, der letzte seiner Art und gerade einmal ein Unlängstgeborener, irrt auf von Dauerregen aufgeweichten, schlammigen Waldwegen durch die Umgebung von Daligar, einer Stadt, in der der tyrannische Verwaltungsrichter für Daligar und die angrenzenden Grafschaften eine menschen- und vor allem elfenverachtende Herrschaft errichtet hat. Die Menschen verbannt, aber diese sind durch den verhehrenden Dauerregen überflutet wurden, nur Yorschkrunsquarkherzljonerstri, der letzte Elf, überlebte, weil ihn die geliebte Großmutter fortgeschickt hat. Im Wald trifft er auf eine Frau und einen Jäger, die beide nicht anders können, als sich des auf der einen Seite so weisen und gebildeten jungen Elfen, aber auch in der Welt der Menschen so unerfahrenen Kindes annehmen müssen. Sie wissen selbst nicht, warum sie sich selbst in die Gefahr bringen, mit einem Elfen zusammen gesehen zu werden, immerhin steht darauf die Todesstrafe, doch sie bleiben zusammen. In der Stadt Daligar liest Yorsch auf einer Mauer eine Prophezeiung, die ihm eine wichtige Rolle in der Rettung der Menschheit zuschreibt. Zusammen mit dem letzten Drachen muss Yorsch den Kreis durchbrechen, nur dann könnten die Menschen ihr Schicksal überwinden. Zusammen mit der Frau und dem Mann gelangt der junge Elf zu einem alten eremitenhaft lebenden Drachen, hoch oben auf einem dampfenden Berg, der sich in einer alten Bibliothekshöhle zurückgezogen hat, um ein Ei auszubrüten. Das Ei des letzten Drachen. Doch bis zur Rettung der Menschen werden noch viele mühsame Jahre vergehen...
Mir hat diese Geschichte sehr, sehr gut gefallen. Zum einen ist es dieser witzige und ironische Erzählstil, zum anderen der häufige Perspektivenwechsel, der eine weitere humorvolle Komponente hinzufügt. Yorsch schildert die Welt der Menschen aus seiner elfischen Sicht, die Menschen wundern sich über Yorschs Verhalten. Interessant ist, dass beide Seiten den jeweils anderen für dumm und ungebildet halten. Später kommt noch die Sicht des Drachen hinzu, der sich sowieso für das großartigste Wesen der ganzen Welt hält.

"Der Kleine fühlte Mitleid mit den zwei Ärmsten, sie waren verloren in einer Welt, in der Worte nicht aufbewahrt werden konnten. Er erinnerte sich, dass er Geduld haben musste mit ihnen, geduldig und rücksichtsvoll musste er mit ihnen sein, denn sie waren verloren in einer Welt, in der die Worte in der Zeit verhallten und nur im Gedächtnis haften blieben".

In der Geschichte werden zwei große, wichtige Botschaften vermittelt:
1. Glaub an deine Träume, halte an ihnen fest, denn du weißt, dass alles gut wird, wenn du es in deinen Träumen gesehen hast.
2. Die Macht der Geschichten ist groß und gibt Hoffnung, wo vielleicht ohne sie, keine Hoffnung mehr wäre.

Der letzte Elf findet eine Fortsetzung in den Bänden "Der letzte Ork" , "Der letzte Zauber" und "Die Rückkehr der Elfen".
Ich vergebe eine klare 5 Sterne-Leseempfehlung und reihe das Buch in meine Lieblingsbücher ein.
 

Der Roman "Federflüstern" stammt ja eigentlich gar nicht aus der Feder von Holly - Jane Rahlens, nein Rosa Luis Sanders hat diese Gescchichte, genauso wie den Vorgängerroman "Blätterrauschen" aus ihrer Erinnerung an die spannenden Ausflüge in Vergangenheit und Zukunft geschrieben. Zumindest wird uns dies so im Buch vermittelt, was beim Lesenden ein ähnliches Gefühl auslöst, wie bei Michael Endes Buch "Die unendliche Geschichte" - man hat das Buch in der Hand, um das es in der Geschichte geht.
Federflüstern entführt uns und die vier Protagonisten Rosa, Iris, Oliver und Lucia in das Berlin des Jahres 1891. Es ist bitterkalt und die Reise war nicht freiwillig. Durch einen sehr bösen Streich von Lucias Mitschüler der Hawking-Akademie Krit-Krit wurden sie durch ein Portal in die Vergangenheit gesaugt. Für Rosa, Oliver und Iris ist dies erstmal nur sehr schwer zu verdauen, Lucia, die geschulte Zeitreisende, bleibt optimistisch. Doch dann häufen sich die Schwierigkeiten, der versprochene Scout bleibt aus, das Signal,mit dem die Kinder in der Vergangenheit geortet werden können, fällt aus. Müssen sie für immer in Berlin des Jahres 1891 bleiben?? Hinzukommt, dass die Kinder auch noch getrennt werden: Iris muss zusehen, wie die anderen drei von der Polizei abgeführt werden. Doch die schlaue Iris weiß sich zu helfen und wendet sich an Mark Twain, der just in diesem Moment wieder einmal in Berlin weilt. Und wer kennt sich besser mit Zeitreisen aus als er, wo er doch den ersten Zeitreiseroman geschrieben hat?
Mehr soll hier nicht verraten werden, lest dieses Buch selbst, ihr werdet nicht enttäuscht werden. Es ist unglaublich spannend geschrieben, man lernt so ganz nebenbei etwas über das Leben in der Vergangenheit und kommt zu der Überzeugung, dass man jetzt unbedingt Mark Twain lesen muss.
Ich habe dieses Buch mit meinen beiden Söhnen (8 und 10) gelesen, die es ebenfalls sehr, sehr gut fanden (nur bei einigen romantischen Sätzen, die Oliver oder Colin zu Rosa sagen bekamen sie altersgemäßen Würgereiz, aber das hat nichts mit der Qualität des Buches zu tun!!). Jetzt habe ich schon wieder ganz viele Ausrufezeichen benutzt, obwohl doch Mark Twain dringend davon abrät.
Es bleibt nur herauszurufen: LEST ES!!

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