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Neue Medien - Jugendroman - Fantasy

Was haben diese Vorfälle bloß zu bedeuten, die Izzy Sparrows Leben durcheinanderbringen? Ihre Oma hat einen mysteriösen Unfall, eine schwarze Feder schreibt wie von Zauberhand Warnungen an die Küchenwand und finstere Männer jagen sie und ihren Bruder Seb. In letzter Sekunde können sie ihre Verfolger abschütteln - und entdecken die magische Stadt Lundinor. Doch sind sie wirklich zufällig dort gelandet? Als Izzy plötzlich ganz normale Alltagsgegenstände flüstern hört und die böse Gilde der Klage die ganze Stadt bedroht, ahnt sie noch nicht, in welch gefährliches Abenteuer sie geraten ist…

Schwarze Magie wird streng bestraft. Hexenmädchen Elena kann sich nicht vorstellen, dass ihr Vater tatsächlich schuldig ist. Der Richter verurteilt ihn jedoch zu einem Leben als Leguan. So bleibt Elenas Familie nur ein einziger Ausweg: die Flucht ins Hexil – ein Aufenthalt in der Menschenwelt. Aber natürlich darf niemand die wahre Identität der Familie herausfinden …

Elena findet ein magisches Amulett, das ihrem Vater gehörte und hofft, dass es genug Zauberkräfte besitzt, um ihn wieder in seine wahre Gestalt zurückzuverwandeln. Doch als sie mit ihrer Cousine Miranda auf einem Schulball leichtsinnig draufloszaubert, droht ihre Tarnung aufzufliegen. Wird man den beiden Hexen auf die Spur kommen?

›Vier Farben der Magie‹ ist der erste Band von V. E. Schwabs großer Fantasy-Trilogie um den Magier und Weltenwanderer Kell und um Delilah Bard, ihres Zeichens Diebin und Trickbetrügerin.
Es gibt vier Farben der Magie: Im roten London befindet sie sich im Gleichgewicht mit dem Leben. Im weißen London wird die Magie versklavt, kontrolliert, unterdrückt. Dem grauen London ist sie fast abhandengekommen. Und im schwarzen London hat sie das Leben selbst vertilgt.
Als einer der wenigen Antari springt Kell zwischen den verschiedenen Welten hin und her. Doch er führt ein Doppelleben: Er ist Botschafter der Könige, aber auch ein Schmuggler. Eines Tages wird ihm als Bezahlung für einen außergewöhnlichen Botengang ein schwarzer Stein zugesteckt. Dass es sich um ein mächtiges magisches Artefakt handelt, merkt er erst, als er sich von einem gefährlichen Feind verfolgt sieht, der ihm das gute Stück abjagen möchte und dabei vor keinem Mittel zurückschreckt.
Auf der Flucht trifft der Magier die gewitzte Diebin Delilah Bard, die Kell zunächst ausraubt, ihm dann aber hilft. Allerdings erwartet sie eine Gegenleistung von ihm ...
»›Vier Farben der Magie‹ hat alle Merkmale eines absoluten Fantasy-Klassikers: eine packende Geschichte, denkwürdige Figuren und eine phantastische, aber glaubhafte Welt. Das Buch ist ein Schatz.« (Deborah Harkness)

Carolin M. Hafen hat eine wunderbare, verzaubernde Geschichte über Leotrim geschrieben, ein Land, in dem Drachen und Menschen auf wundersame Weise von Geburt an miteinander verbunden sind. Warum das so ist, erzählt eine alte Legende, ob es schon immer so wahr, ob es so bleiben wird und was es mit der jungen oder alten Chronistin Hangameh auf sich hat, erfahren wir nur teilweise in dieser Geschichte. Der kleine Ambro ist alt genug , um mit seinem Smok, seinem Drachenbruder, vereint zu werden. Doch er kann die Sprache der Drachen nicht, und sein Drachenbruder ist zwar ein Flugdrache, aber er hat einen verkrüppelten Flügel. Sein Vater macht sich Sorgen, was nun werden soll, denn so kann er nicht bei den Fliegern aufgenommen werden. Hangameh fordert Ambro auf, sie am Meer zu besuchen. 3 Tage dauert der Fußmarsch, eine lange Reise für einen kleinen Jungen und seinen Drachen, aber auch eine Zeit, in der Ambro viel Neues erfährt und seiner Bestimmung ein Stückchen näher kommt.
Fazit: Ein höchst lesenswerter Beginn einer Romanreihe mit wunderschönen Motiven und einer schönen, gut zu lesenden Sprache.

Silber -das dritte Buch der Träume ist (leider) der Abschluss dieser schönen Trilogie um das Träumen.
Ganz kurz und knapp, was passiert: Liv Silber ist wohl doch wieder mit Henry zusammen, Anabel ist in der Psychatrie, Jasper ist wieder von seinem Frankreichaufenthalt zurück und Emiliy und Florence zicken wie eh und je. Was jetzt ansteht ist auf der einen Seite endich die Heirat von Liv und Mias Mutter mit Ernest. Das Bocker bockt mal wieder herum und will unbedingt einen berühmten französischen Weddingplaner engagieren. Auf der anderen Seite ist es schon wieder sehr unruhig in den dunklen Traumkorridoren... Anabel, die ihren Psychiater in einen ewigen Traumschlaf versetzt hat, streift wieder durch die Gänge und murmelt etwas vom Dämon, der sich rächen wird an den untreuen Seelen. Arthur scheint das zu gefallen. Vielleicht beseitigt ja der Dämon seine Ex-Freunde und vor allem Liv? Außerdem wird es langsam doch so richtig ernst mit Liv und Henry, und Liv hätte gerne mehr Erfahrung in Sachen Sex vorzuweisen. Könnte man sich nicht die nötigen Erfahrungen im Traum mit dem neuen Nachbarn erwerben? Denn der schnell erfundene Exfreund Rasmus aus Südafrika ist ja nur eine Notlüge gewesen, aus der Liv so schnell nicht wieder herauskommt...Außerdem erfährt man dank Mias detektivischer Fähigkeiten endlich, wer hinter Secrecy steckt (meine Ahnungen haben mich nicht getrügt!).
Ich habe mich an vielen, vielen Stellen sehr amüsiert. Kerstin Giers Schreibstil ist witzig, ihre Ideen brilliant und ich hätte so gerne ihre Schlagfertigkeit im wahren Leben. Schade, dass die Reihe zu Ende ist. Die Auflösung des Rätsels ist sehr gelungen. Ich hätte allerdings doch noch etwas mehr über Henry und Liv erfahren, aber das wäre vielleicht zu indiskret gewesen. Am besten fange ich gleich nochmal mit der Reihe von vorne an, so gut hat sie mir gefallen!

Anders Björkelid hat eine sehr spannende Fortsetzung von Dohlenwinter geschrieben - und es geht noch weiter!
Das Band, das zwischen den Zwillingen war, ist nicht mehr zu spüren und dieser Teil der Geschichte wird nur von Wulf erzählt. Wulf und Sunia sind immer noch im Richtring gefangen. Sie tauchen ein in die Erinnerung von Atlavis, der sich für sie als Grimm des Rings geopfert hat. Doch dann öffnet sich der Ring und die Leibjäger kommen, um Sunia, die durch ihre erste Regelblutung zur Frau geworden ist, zum Frühlingsritual der Mondpriesterinnen zu bringen. Auch die Bergherrin ist wieder dabei. Streng schauen die Leibwächter darauf, dass die Traditionen gewahrt werden. Sunia soll nicht das Schwert tragen, geht aber weitaus geschickter damit um als Wulf. Während des Rituals nähern sich Hühnenwölfe, riesige Gestalten, die Eis und Frost mit sich bringen. Die Leibwächter sollen durch einen Kreis um die Mondpriesterinnen die Durchführung des Rituals schützen, was ihnen mit Mühe gelingt. Der Unwitter ist zurückgekehrt! Sunia und Wulf werden von der Bergherrin nach Funisburg geschickt, wo der dritte Teil des Bundes bei Hug sein soll und auch um ein Signalfeuer in einem seit 1000 Jahren verschlossenen Turm zu entzünden, um alle vor der Rückkehr des Unwinters zu warnen. In Funisburg werden sie zunächst von der Statthalterin Midun empfangen. Erst nach längerem verweist sie sie in die alte Stadt der Blütigen, Kasan, wo sie vielleicht Hilfe erfahren könnten. Doch die alte Stadt zeigt sich gefangen in ihren strengen Traditionen und Sitten und die ungeduldige Sunia hält es fast nicht dort aus. Zu viel unnütze Zeit verstreicht um zu Hug zu gelangen. Sie versuchen zu fliehen, merken aber, dass sie durch das Blutfeuer an Kasan gebunden sind. Unerwartete Hilfe erfährt Wulf in der Bibliothek, wo er sich sehr viel Wissen über die Blütigen anliest. Ein zugesteckter Zettel verrät ihnen die Möglichkeit zur Flucht. Doch die Galgenmänner warten schon auf sie...
Am Anfang fiel es mir ziemlich schwer, in die Geschichte von Sunia und Wulf wieder hineinzukommen. Zu bildgewaltig war die Sprache von Anders Björkelid. Doch die Spannung wurde sehr gut aufgebaut. Man hielt es fast nicht mehr mit Sunia in Kasan aus, sondern wollte ausbrechen aus der unerträglichen Wartesituation. Das Ende war unglaublich turbulent und anstatt Antworten auf die vielen Fragen über Sunias und Wulfs Vater zu erhalten, stellen sich immer wieder neue Fragen. Ich bin so gespannt auf den nächsten Teil!

Band 1 Dohlenwinter