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Neue Medien

Kindern kann nichts Besseres passieren als Eltern, die liebevoll ihre Führungsrolle in der Familie wahrnehmen. Klare Entscheidungen treffen, dabei auch Unpopuläres durchsetzen und zu einem zeitgemäßen Autoritätsverständnis finden – der erfahrene Familientherapeut Jesper Juul ermutigt Mütter und Väter, einen Führungsstil zu entwickeln, an dem alle wachsen: Kleinkind, Teenager und nicht zuletzt die Eltern selbst.

 

Jesper Juul spricht aus, was ich mir denke.

Frida Gronover hat ihren ersten Dänemark-Krimi geschrieben mit der sehr wissbegierigen, einige würden sie eventuell als neugierig beschreiben, selbst ernannten Ermittlerin Gitte Madsen und dem sympathischen Kommissar Ole Ansgaard.
Ich lese Krimis eigentlich fast nur im Urlaub und dafür ist dieses Buch wie geschaffen. Das Dänemarkfeeling wird durch die detailgenauen Beschreibungen und die Kenntnisse der dänischen Besonderheiten heraufbeschworen und ich konnte mich sogleich an viele wunderschöne Dänemarkurlaube zurückerinnern und auf den nächsten freuen.
Die Geschichte selbst hat mich hingegen nicht so überzeugen können, für meinen Geschmack war sie mit sehr vielen Details überladen, die ich nicht direkt mit der Hauptstory in Verbindung bringen konnte. Skurril ist sie natürlich schon: Kaum ist die Halbdänin Gitte in ihrem neuen Domizil auf der Ferieninsel Falster gelandet, mitten unter Urlaubern, um ihrem neuen Job als Bestatterin nachzugehen, liegt ein toter junger Mann auf ihrer Terrasse, noch dazu verziert mit blutigen Wikingerrunen auf dem Rücken. Bald stellt sich heraus, dass es sich um einen jungen Griechen handelt. Das Tempo, dass der Kommissar Ole an den Tag legt, scheint der forschen Gitte zu langsam zu sein, sie ermittelt auf eigene Faust, was sie leider in den Fokus der Aufmerksamkeit rückt.
Am Ende war mir die Geschichte leider etwas zu verwirrend und es blieben auch offene Fragen zurück. Was hat es jetzt tatsächlich mit den Runen auf sich? Die Suche nach Gittes verschwundenem Vater geistert immer wieder durch die Story und bleibt am Ende doch ungelöst, da hätte ich mir irgendwie einen Zusammenhang mit diesem Fall gewünscht.
Mein Fazit: Urlaubsfeeling auf jeden Fall vorhanden, das hat mich sehr gefreut. Ein richtiges spannendes Krimigefühl wollte sich aber leider bei mir nicht ganz einstellen. Aber ich wette, es gibt eine Fortsetzung, in der geklärt wird, was mit Gittes Vater passiert ist.
Der neueste Roman von Alex Capus, Königskinder, hinterlässt nach dem Lesen ein wohliges Gefühl. Er macht Hoffnung und schenkt Vertrauen, dass doch (noch) alles gut werden kann, und das nicht nur in Bezug auf Liebesbeziehungen.  Alex Capus beschreibt seine Intentionen so: " So viel Vertrauen, Beharrlichkeit, Loyalität und Treue finde ich ungemein tröstlich in einer Zeit, in der Ehen schon online übers Internet mit ein paar Klicks geschieden werden können."
Max und Tina, bereits 26 Jahre zusammen, werden auf einem einsamen Schweizer Bergpass im Auto eingeschneit. Die Beziehung zwischen den beiden ist schwierig. Zwar stimmen sie in den großen Dingen stets überein, aber in den kleinen können sie sich unablässig streiten, ob es nun das vorzeitige Einschalten der Scheibenwischer ist oder der Gebrauch von Fahrradhelmen. Trotzdem sind sie ein Paar, haben einander gefunden, obwohl es manchmal unerklärlich ist, warum gerade diese Person der oder die richtige für einen ist.  Max erzählt TIna zum Zeitvertreib bis zum Eintreffen des Schneepflugs im Morgengrauen eine Geschichte:
Jakob und Marie, zwei Bauernkinder im Greyerzerland zu Beginn der französichen Revolution, verlieben sich ineinander, können aber wegen des Widerstandes von Maries Vater nicht heiraten. Jakob und Marie bleiben beharrlich, ja schon fast stur, sogar als Jakob in die französische Armee eintritt, bleiben sie sich treu. Auf Befehl des französischen Königs wird Jakob auf den "Puppenstuben-Bauernhof" seiner Schwester Elisabet in Montreuil angestellt, um sich dort um die Schweizer Milchkühle zu kümmern. Es ist der Vorabend der französischen Revolution und man erkennt bereits den dekadenten Verfall des Adels und des großen "Scheißhauses" Versailles, das sogar die Kühe wegen des schlimmen Gestankes meiden. Elisabeth bemerkt Jakobs Einsamkeit und lässt Marie kommen. Doch dann bricht die Revolution aus.
Alex Capus erzählt mit einer scheinbar mühelosen Leichtigkeit diese beiden Geschichten. Wie auch schon bei den "13 wahren Geschichten" schafft er es, historische Tatsachen so zu erzählen, dass sie lebendig erscheinen und man den Bezug zur Gegenwart erkennt. Dabei ist er humorvoll, philosophisch und weise und begleitet den Leser und die Leserin ein Stück, um sich dann am Schluss zufrieden zurückzulehen und zu sagen" Na also. Geht doch".

Augenzwinkernd und ausgesprochen witzig erzählt Capus – nach sorgfältigem Quellenstudium – von skurrilen Helden und abenteuerlichen Wechselfällen eidgenössischer Geschichte.

Im Stil alter Chroniken erzählt Capus, distanziert und leise belustigt, von kauzigen Patrioten, freundlichen Spinnern und glücklosen Erfindern, von mutigen Auswanderern, rauflustigen Söldnern und liebenswerten Betrügern – radikale Individualisten allesamt, deren Widerstand gegen jede Form der Fremdherrschaft sich in höchst unterschiedlichen unerhörten Begebenheiten ausdrückt.
Ein Blick in den Anhang des Buches zeigt: all diese skurrilen Geschichten scheinen wahr zu sein. Auf der Basis von Dokumentationen, akademischen Untersuchungen und Zeitzeugenberichten entwirft Capus seine historischen Miniaturen – Episode um Episode entsteht so eine Art Anti-Hausbuch von vierhundert Jahren schweizerischer (Kultur-) Geschichte: mit anachronistischem Gestus wird landläufiger Patriotismus gegen den Strich gebürstet, mit frohlockender Lust am zivilen Ungehorsam seiner Helden stellt Capus sich in die Tradition Gottfried Kellers, der vor hundert Jahren mit seinen Zürcher Novellen dem Biedersinn seiner Landsleute schon einmal einen kritischen Spiegel vorgehalten hat. Und gleichzeitig führt er uns vor Augen, an welch ungewöhnlichen Schicksalen Menschen wachsen oder zugrunde gehen.

Inhalt:

- Ein Schweizer Rasputin in Teheran
- Der Spuk von Stans
- Der ungehorsame Soldat Max Waibel
- Abenteuer Nova Friburgo
- Der Verrat von Novara
- Goldrausch in Solothurn
- Géo Chavez – Der erste Mensch über den Alpen
- Gottes Zorn im Bündnerland
- Das schnelle Leben des Louis Chevrolet
- Die Wasserfallenbahn
- Die böse Fasnacht zu Basel
- Die drei Tellen

Wer die Welt verstehen will, muss mit eigenen Augen sehen lernen. EIne neue außergewöhnliche Reise vom Autor des Alchimnisten und Auf dem Jakobsweg.

Als der rebelleische junge Paulo und die Holländerin Karla sich 1970 in Amsterdam begegnen,trifft sie die Liebe wie ein Blitz. Sie beschließen, gemeinsam aufzubrechen undim "Magic Bus" auf dem Hippie-Trail Erfahrungenzu sammeln. Mit an Bord: eome Gruppe Gleichgesinnter sowie die Musik, die damals die Welt aus den Angeln hob. Die jungen Menschen suchen nach neuen Werten für ihr Leben - egal, was andere sagen.

Denn nur ein gelebter Traum hat die Kraft, alle Grenzen zu überwinden.

Für die Kleinen sind Bagger das Allergrößte. Raffinierte Bewegungsklappen verdeutlichen ihre Aufgaben und detaillierte Illustrationen erlauben, verschiedene Bagger von allen Seiten zu betrachten.

Aggression ist unerwünscht, in unserer Gesellschaft und besonders bei unseren Kindern. Aggressives Verhalten gilt als Tabu und wird diskriminiert. Was wir mit der Unterdrückung dieser legitimen Gefühle anrichten, wie wichtig es ist, diese zuzulassen und wie wir mit ihnen konkret umgehen können, zeigt der bekannte und erfolgreiche Familientherapeut Jesper Juul eindrucksvoll in seinem neuen Buch. Er plädiert für ein radikales Umdenken: Aggressionen sind wichtige Emotionen, die wir entschlüsseln müssen, sonst setzen wir die geistige Gesundheit, das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen unserer Kinder aufs Spiel.
Ein wichtiger Aufruf für einen konstruktiven und positiven Umgang mit einem wichtigen Gefühl.
»Juuls Buch über Aggression wurde für alle geschrieben, die mit Kindern zu tun haben. Es ist Analyse, Ratgeber und Manifest zugleich und zeigt auf, wie komplex Erziehung heute ist, und wie einfach sie doch sein könnte«

Kinder brauchen keine perfekten Eltern, aber sie brauchen Eltern, die wie Leuchttürme sind: Mütter und Väter, die ihnen Orientierung bieten und die respektvoll ihre Verantwortung in der Familie ausfüllen.

Der berühmte Familientherapeut macht Eltern Lust und Mut, ihren eigenen Weg zu gehen und wichtige Themen anzupacken: Ist Gleichberechtigung der Schlüssel zu einem freundlichen Familienklima? Wie viel Freiheit und wie viel Führung brauchen Kinder? Wie finden Paare und Alleinerziehende im täglichen Umgang mit den Kindern ihr Gleichgewicht im Leben? Entscheidend ist nicht nur die liebevolle Beziehung zwischen Eltern und Kindern, sondern auch Raum und Zeit für sich selbst und den Partner zu haben.

Der sechste Fall für Peter Grant

In seinem sechsten Fall muss der fabelhafte Peter Grant

- ein verschollenes altes Buch wiederfinden
- einen verdächtigen Todesfall auf einer Party der Reichen und Schönen Londons aufklären
- versuchen, es sich dabei nicht völlig mit Lady Ty zu verderben
- vermeiden, vom Gesichtslosen ins Jenseits befördert zu werden
- sich mit einem ganzen Haufen rauflustiger Amerikaner herumschlagen, die definitiv zu viel ›24‹ gesehen haben.
Kurz: Peter bekommt die einzigartige Gelegenheit, es sich mit alten Freunden zu verderben und sich dabei jede Menge neue Feinde zu machen. Mal vorausgesetzt, er überlebt die kommende Woche.

Constable Peter Grant ist ein ganz normaler Londoner Bobby. Die Abteilung, in der er arbeitet, ist allerdings alles andere als normal: ihr Spezialgebiet ist – die Magie. Peters Vorgesetzter, Detective Inspector Thomas Nightingale, ist der letzte Magier Englands und Peter seit kurzem bei ihm in der Ausbildung.
Was im Moment vor allem das Auswendiglernen von Lateinvokabeln bedeutet, die uralten Zaubersprüche wollen schließlich korrekt aufgesagt werden. Doch als Peter eines Nachts zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen wird, verliert das Lateinstudium auf einmal seine Dringlichkeit. Peter findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, plötzlich verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu ...

Obwohl sich Police Constable Peter Grant schon unwohl fühlt, wenn er Londons Skyline auch nur ein paar Kilometer weit hinter sich lässt, wird er jetzt in die tiefste Provinz geschickt: in einen kleinen Ort in Herefordshire – wo sich Fuchs, Hase und der Dorfpolizist Gute Nacht sagen. Aber es werden zwei Kinder vermisst, und ihr Verschwinden erfolgte womöglich unter magischen Umständen. Also muss Peter notgedrungen sein angestammtes Biotop verlassen. Mit der Flusstochter Beverley Brook begibt er sich mutig nach Westen, hinein ins ländliche England ..

Armut betrifft viel zu viele Menschen. Das wissen auch Kinder und Jugendliche und sie haben Fragen: Sind reiche Menschen immer glücklich und Arme immer traurig? Warum werden Wohnungen immer teurer? Kann man Armut verhindern?
Die Autorin und Illustratorin Jutta Bauer hat Kinderfragen gesammelt und versucht, Antworten zu bekommen. Politiker, Wirtschaftswissenschaftler, Philosophen, Vertreter der Kirchen, Ärzte, Engagierte, Reiche und Arme haben ihr Wissen und ihre Meinungen beigesteuert: Die Wirtschaftswissenschaftler Prof. Christoph Butterwegge und Prof. Michael Hüther, Bischof Franz-Josef Overbeck, der Musiker Samy Deluxe, der Basketball-Profi Dirk Nowitzki, der Kinderpsychiater Prof. Michael Schulte-Markwort, einige Verkäufer eines Straßenmagazins und viele andere sind dabei.
Ein wichtiges Thema - endlich für Kinder aufbereitet.

›Die Kinder-Uni‹ gibt auf einige der schwierigsten Fragen der Welt leicht verständliche Antworten. Hervorgegangen sind sie aus den Veranstaltungen der äußerst erfolgreichen Tübinger Kinder-Uni im Jahr 2002, deren Initiatoren Ulrich Janßen und Ulla Steuernagel zugleich die Autoren des Buches sind. Sie haben den Stoff der Vorlesungen gesammelt und präsentieren ihn in kompakter Form in einem – nicht nur für Kinder! – lehrreichen, unterhaltsamen und mit Zeichnungen von Klaus Ensikat liebevoll bebilderten Band. Kurze Porträts zu den Berufsbildern der vorgestellten Wissenschaftler und ein Glossar akademischer Begriffe von »Assistent« bis »Zitat« runden das Ganze ab.

Wie macht der Hund? Wie macht die Katze? Ein Spiel, das
Kinder im Vorschulalter immer wieder gerne mitmachen. Und
auch zur Kuh und zum Schaf werden ihnen die Tierstimmen
einfallen. Schwieriger wird es schon bei der Schlange oder
beim Pfau. Oder gar beim Wolfsgeheul. Und dann kommt
sacht ein Schmetterling geflogen ...

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